Forschungstagebuch

Stimmen

Was wäre, wenn alte Augen besser sehen?

„Es geht insbesondere im Tanz darum, die ästhetische Erfahrung in den Vordergrund zu stellen. Sie nimmt mich bestenfalls mit, sie steckt mich mimetisch an. Ich bewege meine Seele im Körper (…). Ich gehe in meine Welt. In meine persönlichen Räume der Identität, der Erinnerung, des Staunens, der Fantasie, der Deutung, des Mitfühlens. Ein Raum, der nicht durch Behinderung und Pflegebedürftigkeit geprägt ist. Ich! bestimme wohin ich mich seelisch bewege. Ich! bewege mich!“

Prof. Dr. Michael Bossle, Pflegewissenschaftler und Pädagoge an der TH Deggendorf und Mitinitiator von Bewegte Pflege

Für immer ins Theater?

„Wenn alte, pflegebedürftige Menschen Teil des Publikums sind, dann begegnen sich Lebensrealitäten, die sonst sehr getrennt voneinander stattfinden. Wir teilen den Raum, wir teilen die Erfahrung, wir können aufeinander wirken. Den Raum zu teilen kann dann Lern- und Reflexionsräume öffnen: wir können gegenseitige Berührungsängste abbauen, beobachten, wie Leben auch aussehen kann und überlegen, wie wir Räume gemeinsam gestalten.“

– Tomke Behrmann, Tanzwissenschaftlerin und Projektmitarbeit Bewegte Pflege und Dance On Partizipation

© Phil Dera
© Phil Dera
© Phil Dera
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Die Tagebucheinträge

Gedanken, Fragen und Erfahrungen, die uns unterwegs begegnen und die Studie motivieren und formen.

 

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